Erfolgreiche Premiere von „LEBEN LASSEN“ am THEAS Theater Bürgermeister Lutz Urbach und Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach waren begeistert! Nach fast drei Monaten Vorbereitung und Proben war es am 17. April 2010 um 20 Uhr endlich soweit: Das Junge  Ensemble des THEAS Theaters präsentierte die Inszenierung „LEBEN LASSEN“ vor ausverkauftem Haus und  faszinierte und bewegte die 80 Zuschauer sehr. Unter Ihnen waren auch Bürgermeister Lutz Urbach und  Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach, die sich nach der Premiere sehr ergriffen zeigten. „Es war kein  ‚schönes Theaterstück‘, aber es war beeindruckend und unglaublich gut präsentiert“, so Wolfgang Bosbach. „Das  Stück sollte möglichst  an allen weiterführenden Schulen aufgeführt werden, damit die Schülerinnen und Schüler  sensibel werden hinzusehen und sich einzumischen“, kommentierte Lutz Urbach und gratulierte den Darstellern  beim anschließenden Fototermin. 
Füße hoch! Fernseher an, Füße hoch, faulenzen. Wo lässt es sich schöner entspannen als auf dem Sofa? Doch die gemütliche  Sitzgelegenheit ist weitaus mehr als ein bloßer Alltagsgegenstand. In der Neuinszenierung „Füße hoch!“ zeigte  das Junge Ensemble des THEAS Theaters wie das Sofa zur Bühne wird. Der Gegenstand wurde entfremdet und es  erfolgte ein experimenteller Umgang, auf akustischer wie auch visueller Ebene. So mutierte das Sofa  beispielsweise zu einem Klangkörper, einer Zirkuskulisse oder dem Nichts. Neben der Abstraktion des  Gegenstandes erlebte der Zuschauer eine geistige Ablösung aus dem Alltag. Auf inhaltlicher Ebene rückten  essentielle Gedanken über den Menschen aus der Sicht der Jugendlichen in den Vordergrund. Fragmentarisch  wurden Ideen zum Sein und zur Vergänglichkeit, zu Widersprüchlichkeiten, die mit dem Leben einhergehen  thematisiert sowie Fragen aufgeworfen, auf die es keine Antworten zu geben scheint. Was bedeutet es Mensch zu  sein? Inwiefern ist der Mensch determiniert? Was bewirkt der Ausfall eines Körperorgans? Zu welchen  wundervollen oder furchtbaren Handlungen ist der Mensch in der Lage? Welche Gefahren birgt das Leben? Wie  geht der Mensch mit dem Tod um? Und zu guter Letzt: Welche Rolle nimmt die Liebe ein? Durch Abkehr von der  Alltagssprache und dem Einsatz einer literarischen Sprachgestaltung erhielten die Gedanken der Jugendlichen  eine besondere Note.
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Das Sofa als Ausgangspunkt eines Theaterstücks? Das Junge Ensemble des THEAS Theaters stellte sich in seiner  dritten Produktion einer neuen Herausforderung und konzipierte ausgehend von dem Zweisitzer das neue Stück  „Füße hoch!“.  Anders als bei den vorangegangenen Produktionen „Besetzt!“ und „LEBEN LASSEN“, die unter der  Vorgabe einer Örtlichkeit beziehungsweise einer Thematik erarbeitet wurden, bildete nun ein Gegenstand die  Grundlage. 
Bevor sich das Ensemble an die stoffliche Erarbeitung wagte, fand zunächst eine ausführliche  Auseinandersetzung mit dem Sofa statt. An den ersten Probenwochenenden wurde mittels Improvisationsübungen  verschiedene Orte ausfindig gemacht, an denen sich Sofas befinden und überprüft, welche Rolle die  Sitzgelgenheit im Alltag einnimmt. Außerdem nahmen die Jugendlichen den Zweisitzer hinsichtlich seiner  Bestandteile unter die Lupe. 
In einer intensiven Probenwoche lag der Schwerpunkt auf der zunehmenden Entfremdung des Sofas.   Es wurde  hinsichtlich seiner verschiedenen audiovisuellen Möglichkeiten und seines experimentellen Charakters  erforscht. Jeder Tag stand unter einem bestimmten Motto und so wurden zum Beispiel Geräusche, Bewegung und  Sprache auf verschiedenste Weise mit dem Sofa verbunden. Das Resultat der Woche waren erste Szenengerüste  und Umsetzungsideen.  Um das Stück inhaltlich zu ergänzen, bekamen die Teilnehmer die Aufgabe, verschiedene  Tätigkeiten mit dem Sofa durchzuführen und dabei einfach zu reden. Dieses „automatische Erzählen“ lieferte  viele Gedanken rund um den Menschen und sein Dasein. In Zusammenarbeit mit den Leitern entwickelten die  Jugendlichen daraus die Texte für die einzelnen Szenen. In der letzten Probenphase wurden gemeinsam mit dem  Ensemble die Kissen für das Bühnenbild gestaltet und das Stück durch Kostüme und Licht komplettiert. 
Premiere: 04. Dezember 2010  Weitere Vorstellungen am 05., 10., 11., 17., 18. & 19. Dezember 2010  Schulvorstellungen am 07., 08., 13., 14. & 15. Dezember 2010  Darsteller: Alina Mörsberger Dina Mörsch Fabian Piel Greta Langenbach Ida Dengler Johannes Schmülling Josephine Burzynski Larissa Spiegel Lisa Balzer Nina Krupa Theo Simon Regie: David Heitmann & Kristin Trosits