Nichts als die Gerechtigkeit Gottes Wir   befinden   uns   im   Jahre   1494,   in   einer   Zeit,   als   Bauern   und   Bürger   begannen,   sich   gegen   kirchliche   und   weltliche Bevormundung   zu   wehren.   Dies   war   der   Startschuss   für   die   zunächst   lokalen   Bundschuhbewegungen,   die   in   dem großen    Bauernkrieg    des    Jahres    1525    gipfelten.    Dieser    sollte    sich    gleich    einem    Flächenbrand    über    ganz Südwestdeutschland    ausbreiten    und    den    Adel    in    Angst    und    Schrecken    versetzen.    Von    einer    „Bundschuh- Verschwörung“    ist    man    in    Gladeback    jedoch    noch    weit    entfernt.    Die    Zuversicht    auf    eine    immerwährende Gerechtigkeit   Gottes   prägt   das   zufriedene   Miteinander   der   Bürger   der   Stadt   und   der   Bauern   in   der   Umgebung.      Das einzig   Böse   stellt   für   die   Bewohner   die   schrullige   Sophie   dar,   die   ihr   Mundwerk   nicht   im   Zaum   halten   kann.   Der Respekt   vor   Wigburg,   Witwe   des   Bürgermeisters,   bringt   Sophie   aber   immer   wieder   rechtzeitig   zum   Schweigen.   Die Welt   der   Gladebacker   gerät   jedoch   aus   den   Fugen,   als   ein   neuer   Lehnsherr   versucht,   sich   ohne   Rücksicht   auf   Leib und   Leben   das   Land   und   deren   Bewohner   anzueignen   und   unterzuordnen.   Er   hat   jedoch   nicht   mit   der   Gegenwehr der selbstbewussten Bürger gerechnet. Adel und Bürgertum treffen mit ungebremster Wucht aufeinander. Premiere: 11. März 2017 Weitere Vorstellungen am 12., 17., 18., 24. & 25. März 2017 Darsteller: Frank Albrecht Lea-Maria Anger Christoph Breuer Claudia Dietze Kornelia Eng-Huniar Silvia Gimbel Christa Hansen Hannelore Herd Hans-Jürgen Neumann Susanne Rosenbaum Licht David Heitmann Regie:   Stephan Grösche