OHNE VORWARNUNG „Ich   werde   gemobbt!“.   Immer   häufiger   hören   Eltern   diese   Worte   von   ihren   Kindern.   Doch   was   bedeutet   das genau?   Die   Mitglieder   des   Jungen   Ensembles   blicken   in   ihrer   fünften   Produktion   hinter   die   Fassade   dieses   Begriffs und   setzen   sich   tiefgründig   mit   der   Thematik   „Mobbing   an   Schulen“   auseinander.   Wann   spricht   man   von   Mobbing und   welche   verschiedenen   Formen   gibt   es?   Was   empfinden   Jugendliche,   die   dem   psychischen   und   physischen Terror   ihrer   Mitschüler   ausgeliefert   sind?   Was   bringt   einen   Menschen   dazu,   einen   anderen   kontinuierlich   in   den Wahnsinn zu treiben? Und nicht zuletzt: Wie kann Mobbing verhindert werden? Was   die   Jugend   bewegt,   im Theater   erfahren!   Das   Stück   „Ohne   Vorwarnung“   gibt   erschreckende   Einblicke   in   diese spezielle   Form   der   Gewalt   unter   Jugendlichen   und   fungiert   gleichzeitig   als   Lehrstück   getreu   dem   Motto:   Handeln statt wegsehen!
“Wir sind Gewinner” Das Junge Ensemble wurde mit dem BOPP ausgezeichnet Am   21.   Mai   2012   erhielt   das   Junge   Ensemble   des THEAS Theaters   den   Kulturpreis   des   Stadtverbands   Kultur   der   Stadt Bergisch   Gladbach   für   die   Inszenierung   "Ohne   Vorwarnung".   Wir   sind   sehr   stolz   auf   diese   Auszeichnung   und   freuen uns sehr.
„Das   Junge   Ensemble   des   THEAS   Theaters   hat   wieder   ein   Stück   entwickelt   zu   einem   Thema,   das   Kinder   und Jugendliche   aller   Schulformen   bewegt,   Zuschauer   jeden   Alters,   ob   Eltern,   Lehrer   oder   Schüler,   berührt   und betroffen   macht:   Mobbing.   Das   Stück   selbst   baut   eine   bedrohliche   Spannung   auf,   die   Eskalation   steigert   sich   in Richtung   Ausweglosigkeit.   Aber   es   endet   nicht   im   Chaos,   in   der   Zerstörung.   Ohne   billige   oder   gar   moralisierend belehrende   Kehrtwende   wird   -   anders   als   in   der   Realität   möglich   -   die   Uhr   nicht   nur   angehalten,   sondern zurückgedreht.   Schon   gesehene   Szenen   beginnen   erneut   und   nehmen   eine   andere   Wendung.   Ja,   Mobbing   ist   kein unabwendbares   Schicksal   sondern   –   weil   von   Menschen   gemacht   -   auch   ein   von   Menschen   veränderbares   Geschehen. Welche   Wirkung   hat   dieses   Theaterstück?   Es   macht   betroffen,   das   bestätigen   alle   Zuschauer.   Man   schaut   anders hin. Man ist sensibilisiert für Mobbing und Ähnliches“  (aus der Laudatio zur Preisverleihung).
Premiere: 10. März 2012 Weitere Vorstellungen am 11., 16., 17., 23., & 24. März 2012 Schulvorstellungen am 19., 20., 27. & 29. März 2012 Darsteller: Alina Mörsberger Alicia Groß Andreas Schröder Greta Langenbach Josephine Burzynski Larissa Spiegel Lisa Balzer Marc Bender Nina Bärschneider Musik: Eike Ebbel Groenewold Produktionsassistent: Florian Gramstat Regie: David Heitmann & Kristin Trosits